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Intelligenter durch Sport

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Motivation, Kraft und Ausdauer sind Begriffe, die in beiden Welten perfekt ihren Platz finden. Tatsächlich ist es so, dass regelmäßiges Training nicht nur die Muskulatur, den Organismus und das Herz, sondern auch das Gehirn trainiert, indem es die Konzentration fördert und die Problemlösungsintelligenz verbessert. Komplizierte Kombinationsübungen im Training oder abwechslungsreiche Joggingrunden (unterbrochen durch Denkaufgaben oder Meditation zum Beispiel) fordern das Gehirn stärker als Bankdrücken und Laufen allein. Freie Übungen bergen zwar ein tendenziell höheres Verletzungsrisiko als maschinell geführte Bewegungsabläufe, unser Gehirn lernt dabei aber mehr. Barfuß singend auf dem Skateboard jonglieren, oder rückwärts fahrradfahrend Geige spielen klingt irre, ist aber alles andere als verrückt.

Am Ende zahlt sich die gesteigerte Gehirnkapazität sogar dadurch aus, dass wir Übungen sauberer durchführen, komplexe Sportarten besser beherrschen oder beim Ausdauertraining mehr Durchhaltekraft besitzen. Intelligente Menschen, die Ihre eigene Situation durchschauen, entfliehen auch leichter einem Motivationstief. Nicht zuletzt erlaubt ein durch Sport gesteigertes Selbstbewusstsein klarere Denkprozesse und überlegtere Entscheidungen.

Doch, wie wird man nun schlauer, wenn man weder Geige spielt, noch Skateboard fährt?

Tipps, um durch Sport intelligenter zu werden

Denkpausen

Fangen wir mit einfachen Umstellungen an, bei denen du dein bisheriges Workout grundsätzlich beibehalten kannst. Ähnlich wie sich deine Muskeln an trainingsfreien Tagen regenerieren, braucht dein Gehirn Anspannung, gefolgt von Pausen, um zu wachsen. Wenn du dir nach einem Trainingsdurchlauf oder einer Etappe, vorausgegangene Übungen noch einmal bewusst vorstellst oder die nächste Übung gedanklich durchgehst, prägen sich die Bewegungsabläufe und die körperlichen Erfahrungen noch besser in dein Gedächtnis ein.

Je höher die Intensität der gemachten Erfahrungen während des Trainings und je detaillierter die Vorstellung davon, desto stärker reagiert dein Gehirn mit der Verbesserung bestehender Synapsen-Verbindungen und der Bildung neuer. Weiter verbessern lässt sich dieser Prozess durch Meditation nach oder besser während des Trainings.

Abends Trainieren

Nicht nur in den Pausen zwischen dem Training, sondern vor allem nachts verarbeitet unser Gehirn intensiv neue Reize. Um die im Training gemachten körperlichen Erfahrungen möglichst vollständig im Gehirn zu verankern, hilft Schlaf. Wie [link=3001]hier[/link] beschrieben, nimmt man Gedanken mit ins Bett und ins Land der Träume. Je geringer der zeitliche Abstand zwischen Training und Zubettgehen, desto intensiver die nächtliche Verarbeitung der während des Trainings gesammelten Erfahrungen.

Kombi-Übungen

Was haben Kreuzheben, Wackelbrett-Workout und Yoga gemeinsam? Richtig: Sie alle fordern die Koordination mehrere Bewegungsabläufe und Gedankenprozesse. Muskelkontraktion, Koordination, Timing und Gleichgewicht werden gleichermaßen gefordert und trainiert. Natürlich ist die Langhantel nicht unbedingt der gesundheitlich sicherste Weg, um mit dieser Art des Trainings anzufangen.

Besser man beginnt mit ein paar Kniebeugen auf wackeligem Untergrund, ohne Zusatzgewichte, um Verletzungen aus dem Weg zu gehen und sich an die neuen Belastungen zu gewöhnen - Fachleute sprechen hier von propriozeptivem Training.

Dennoch: Kombinationsübungen verlangen von unserem Gehirn mehr, als das alleinige Anspannen der Brust- oder Oberschenkelmuskulatur. Zum Einstieg ebenso geeignet: Rückwärts joggen, komplizierte Schrittfolgen oder leichte Hantelübungen auf einem Bein. Wer die geistige Forderung auf ein Maximum treiben möchte, kann nebenher auch noch jonglieren oder Geige spielen.

Supplements

First things first. Bevor du dein Gehirn mit Brainfood und Nahrungsergänzungsmittel anfeuerst, solltest du auf deinen Flüssigkeitshaushalt achten. Die beste Supplementierung verfehlt ihre Wirkung, wenn dein Organismus nicht „flüssig“ läuft. Gehirn, Muskeln, Nervensystem, Immunsystem und Verdauung – sie alle benötigen genügend Wasser, um zugeführte Nährstoffe effizient zu verarbeiten.

Zunächst solltest du deinen Magnesiumspiegel im Auge behalten. Erstens unterstützt Magnesium die Konzentration und Aufnahmefähigkeit, indem es Müdigkeit und Niedergeschlagenheit entgegenwirkt. Zweitens ist es in Verbindung mit Zink an der Zellteilung  und damit an Wachstumsprozessen im Gehirn und überall sonst beteiligt. Daneben musst du selbstverständlich auf ausreichende Zufuhr aller wichtigen Makronährstoffe achten.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate als Hauptenergiequelle geben dir Energie, um dich zu bewegen und dich zu konzentrieren. Unsere Gehirnzellen funktionieren am besten mit Traubenzucker (Glukose). Da Traubenzucker für einen rasch ansteigenden Blutzuckerspiegel sorgen kann, der nach kurzer Zeit rapide abfällt und dann wieder Müdigkeit hervorruft, ist er als Sportlernahrung allerdings ungeeignet.

Besser sind da langkettige Kohlenhydrate in Form von [link=5067]Haferflocken[/link]. Diese geben den enthaltenen Zucker nur langsam ab, wodurch du längere Zeit konzentriert sein kannst.

Proteine

Nicht nur deine Muskeln bestehen aus Protein – auch dein Gehirn ist voll davon. Eiweiß bildet die Basis für ein funktionierendes Gedächtnis. Wissenschaftler sprechen sogar vom Gedächtnismolekül. Genau wie deine Muskeln, benötigt dein Gehirn Eiweiß, um zu wachsen. Gleiches gilt für die Reizübertragung – auch hierfür werden Eiweiße benötigt.

Um dein Gehirn mit den richtigen Eiweißen zu versorgen, ist die Zusammensetzung der enthaltenen Aminosäuren entscheidend. Molken-Protein (Whey) ist aufgrund seiner hohen biologischen Wertigkeit eine vollwertige Aminosäurenquelle, und sollte in keinem intelligenten Sporthaushalt fehlen. Veganern empfehlen wir die Einnahme hochwertiger pflanzlicher Proteine wie Reis- oder Erbsenprotein.

Fette

Vor allem ungesättigte Fettsäuren, wie Omega-3-Fette spielen eine wichtige Rolle bei der Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. Fette sind als zentraler Bestandteil unserer Zellmembranen entscheidend an der Informationsübertragung im Gehirn beteiligt. Je größer der Zellwandanteil an ungesättigten Fettsäuren ist, desto durchlässiger werden sie für alle möglichen Nährstoffe. Wer keinen Hering oder Makrelen mag, dem empfehlen wir [link=8245]Paranüsse[/link] oder die gezielte Einnahme von [link=7761]Omega-3-Kapseln[/link].

Mehr zum Thema Nahrungsergänzungsmittel ist in [link=0002]diesen Artikel[/link] nachzulesen.