Der Proteinpulver-Atlas zeigt, wie sich der Proteinpulver-Umsatz in Deutschland auf Bundesländer, Städte und Postleitzahlen-Gebiete verteilt. Grundlage sind eigene Transaktionsdaten von ESN. Das Ergebnis: eine Landkarte der Nachfrage – von bekannten Ballungsräumen bis zu überraschend starken Postleitzahlen im ländlichen Raum.
23,8 %
Nordrhein-Westfalen führt
Fast jeder vierte Umsatz-Impuls kommt aus NRW.
84,4 %
Der Westen dominiert
Westdeutschland liegt beim Umsatzanteil rund 5,4-mal über Ostdeutschland.
41469
Stärkste PLZ: Neuss
Die Nummer 1 liegt nicht in Berlin und nicht in München.
1,1 %
Kein Großstadtphänomen
Die zehn stärksten Postleitzahlen erklären nur 1,1 % des Umsatzes.
Jedes Bundesland ist nach seinem Anteil am Gesamtumsatz eingefärbt – dunkler bedeutet höherer Anteil.
Platz 1 sichert sich Nordrhein-Westfalen mit 23,8 % Anteil am Gesamtumsatz, gefolgt von Bayern mit 15,2 % und Baden-Württemberg mit 13,9 %. Schlusslicht ist Bremen mit 0,8 %.
Ost-West-Vergleich: Gibt es einen Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland?
Die Einteilung folgt der historischen Unterscheidung zwischen alten und neuen Bundesländern. Zu Westdeutschland zählen Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Schleswig-Holstein. Zu Ostdeutschland zählen Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Westdeutschland dominiert mit 84,4 % Anteil am Gesamtumsatz, Ostdeutschland kommt auf 15,6 % – obwohl mit Berlin die stärkste Stadt im Osten liegt.
Das heißt nicht, dass im Osten weniger Proteinpulver konsumiert wird. Der Nachfrageindikator im ESN-Datensatz ist im Westen schlicht stärker ausgeprägt.
Nord-Süd-Vergleich: Gibt es einen Unterschied zwischen Nord- und Süddeutschland?
Zu Norddeutschland zählen in unserer Auswertung die 11 Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen, zu Süddeutschland zählen in unserer Auswertung die 5 Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.
Die norddeutschen Bundesländer kommen mit 56,7 % Anteil am Gesamtumsatz auf den größeren Anteil, während die süddeutschen Bundesländer bei 43,3 % liegen. Auch hier gilt: Der Nachfrageindikator im ESN-Datensatz bildet keine Aussage über den tatsächlichen Konsum je Region ab.
Berlin führt das Städte-Ranking mit 4,6 % Anteil, vor Hamburg mit 2,7 % und München mit 2,0 % Der Markt sitzt jedoch nicht nur in Großstädten – das zeigt ein genauerer Blick auf die einzelnen Postleitzahlen.
Auf Postleitzahlen-Ebene führt 41469 Neuss mit 0,1858 % Anteil am Gesamtumsatz, vor 79576 Weil am Rhein mit 0,1598 % und 78467 Konstanz mit 0,1077 %.
Südwesten überrascht: Vier Grenzregionen unter Deutschlands Top 10 Proteinpulver-Postleitzahlen
Auffällig stark schneiden mehrere Postleitzahlen im Südwesten Deutschlands ab – insbesondere Regionen an der Grenze zur Schweiz und zu Frankreich. Gleich vier Grenzregionen schaffen es unter die Top 10: 79576 Weil am Rhein, 78467 Konstanz, 79618 Rheinfelden und 79761 Waldshut-Tiengen.
Der Umsatz verteilt sich über eine breite Fläche, statt sich auf wenige Orte zu konzentrieren: Die Top 10 Postleitzahlen machen zusammen nur 1,1 % des Gesamtumsatzes aus, die Top 100 kommen auf 6,6 % und selbst die Top 1000 Postleitzahlen erreichen zusammen nur 39,2 %.
Methodik & Transparenz
Was bedeutet „Umsatz"?
Als Umsatz bezeichnen wir hier den Anteil einer Region am gesamten, im Datensatz erfassten Proteinpulver-Umsatz.
Zeitraum
Diese Proteinpulver-Statistik gilt für das gesamte Kalenderjahr 2025, also vom 01. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025.
Keine Pro-Kopf-Betrachtung
Die Zahlen bilden relative Umsatz-anteile ab, keine Pro-Kopf-Werte Bevölkerungsreiche Regionen sind entsprechend im Vorteil.
Regionale Einteilung
Die Einteilung in West und Ost folgt der historischen Unterscheidung zwischen alten und neuen Bundesländern.
FAQs zum Proteinpulver-Atlas
Die häufigsten Rückfragen von Redaktionen, kurz beantwortet.
Der Proteinpulver-Atlas zeigt, welchen Anteil am Umsatz einzelne Bundesländer, Städte und Postleitzahlen-Gebiete in Deutschland haben – basierend auf eigenen Transaktionsdaten von ESN.
Nordrhein-Westfalen führt das Bundesländer-Ranking mit 23,7 % Umsatzanteil, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg.
Berlin führt das Städte-Ranking mit 4,6 % Umsatzanteil, vor Hamburg mit 2,7 % und München mit 2,0 %.
Die Postleitzahl 41469 Neuss führt mit 0,1858 % Anteil am Gesamtumsatz, vor 79576 Weil am Rhein und 78467 Konstanz.
Proteinpulver ist nicht nur in Großstädten gefragt. Die Top 10 Postleitzahlen machen zusammen nur 1,1 % des Gesamtumsatzes aus – der Markt verteilt sich über eine breite Fläche, auch außerhalb der großen Städte.
Es gibt einen Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland. Westdeutschland kommt auf 84,4 % Umsatzanteil, Ostdeutschland auf 15,6 % – wobei Berlin die stärkste Stadt im Osten ist. Das lässt keinen Rückschluss auf den tatsächlichen Konsum zu, sondern beschreibt nur den Nachfrageindikator im ESN-Datensatz.
PLZ-Zuordnungslogik
Bestellungen, die keiner Postleitzahl eindeutig zugeordnet werden konnten, machen 0,22 % des Umsatzes aus und sind aus der PLZ-Auswertung ausgeschlossen.
Nachfrageindikator ≠ Konsumverhalten
Die Auswertung misst Umsatz aus dem ESN-Datensatz, nicht den tatsächlichen
Proteinpulver-Konsum einer Region insgesamt.
Datengeber
ESN – ausgewertet auf Basis eigener Transaktionsdaten.
Presse & Medien
Pressekontakt
Sonja Yeboah
presse@tqgg.de